26.4.1937: Zerstörung Guernicas

26 04 2017

Am Nachmittag des 26. April 1937 griffen deutsche und italienische Flugzeuge die baskische Stadt Gernika  an. Sie wurde zum Sinnbild des Luftkrieges gegen die Zivilbevölkerung.

(Foto: die Welt)

25 Tonnen Bomben der Legion Condor und einiger italienischer Maschinen machten aus Gernika eine Trümmerlandschaft.

Im Frühjahr 1937 begannen die Rebellen ihre Offensive an der Nordfront gegen das Baskenland und Asturien.

Ihnen standen nur schlecht ausgerüstete Milizen gegenüber, die, anders, als die linke Propaganda das darstellte, mehr und mehr zurückgedrängt wurden.

Die deutsche Legion Condor war mit modernsten Flugzeugen ausgerüstet. Sie sollte nicht nur den Putschisten-Füher Franco unterstützen, sondern auch Waffen für den nächsten Krieg erproben.

Gernika, die “heilige Stadt der Basken”, wurde weitgehend zerstört.

Rund 200 bis 300 Menschen verloren im Bombenhagel ihr Leben.

Die Rechte stellte die Zerstörung Gernikas als Aktion republikanischer Truppen dar. 1939 kehrte die Legion Condor nach Berlin zurück.

Noch im Jahr des Angriffs malte Pablo Picasso sein berühmtes Wandbild über die Zerstörung Gernikas für die Weltausstellung 1937.

(Foto: Museo Reina Sofía)

Anekdote:   Ein SS Offizier auf das Bild deutend fragt: “Haben Sie das gemacht?” und Picasso antwortet: “Nein, Sie!”

ZUM HÖREN:

https://www.ivoox.com/zerstorung-von-guernica-am-26-04-1937-audios-mp3_rf_18342393_1.html

ZUM LESEN:

 https://nzz.at/international/guernica-zeichen-und-zeichnungen?cookie-policy-accepted=1493197204

ZUM SEHEN:

DIKTATISIERUNG:

Zielgruppe: B2

Zeitdauer der Aktivität: insgesamt ca. 120 Minuten

Fertigkeit(-en): Sprechen, Schreiben, Hören und Lesen.

Kulturelle Objektive: Das Bild “Gernika” kennen lernen. Über Kunst sprechen. Über die deutsche-spanische Geschichte lernen, über den spanischen Bürgerkrieg sprechen, usw.

Sprachliche Objektive: Über Gefühle sprechen. Hypothesen aufstellen, Geschichte erzählen und verfassen.

Grammatik: Konjunktiv II, Futur I,

So geht es:

PHASE 1:

Im Klassenzimmer werden verschiedene Elemente des Bildes angehängt: Der Stier, die Lampe, das Pferd, die Taube. Unter jedem Bild steht eine Lücke, die von den Schülern gefüllt werden sollte. Die sollen schreiben, was fällt ihnen ein (egal Adjektive, Substantive, Verben…), wenn sie dieses Bild beobachten. Z.B. mit “Taube” wird man wahrscheinlich “Friede” assoziieren.

PHASE 2:

Gruppenarbeit: Jede Gruppe bekommt ein Arbeitsblatt wo stehen:

- ein Teil des Bildes. (Drei Bilder insgesamt)

- Fragen: Was fühlt die Person auf dem Bild? Wie fühlt er/sie sich? Was wird ihm/ihr/ihnen passiert sein?

- Eine Geschichte für jede Situation in Gruppen verfassen.

Hier das Material: PDF

PHASE 3:

- Jede Gruppe arbeitet mit all den Bildern, damit alle sich mit den drei Bildern vertraut machen können. Am Ende bekommt jede Gruppe ihr erstes Arbeitsblatt und schreibt einen dazu passenden Titel.

-Plenumarbeit: Wie finden sie vorgeschlagenen Titeln? Und die Geschichten? Kennen sie die dargestellten Bilder? Was kennen sie über das Bild? Was haben sie darüber gelesen/gehört/usw.? In diesem Punkt könnte man eine Wiederholung/Einleitung von Futur II machen.